Autor: Jan

Das letzte Mal Abschalten, Peter Lustig. 

Heute ist ein Held meiner Kindheit gestorben. Dazu hab ich diese schnelle Zeichnung gemacht. Ich hoffe sie gefällt euch. Ich habe es geliebt jeden Sonntag erst Löwenzahn und dann die Sendung mit der Maus gucken zu dürfen. Das war immer ein kleines Wochenhighlight. Machen Sie es gut Peter Lustig. Sie haben gezeigt, dass Fernsehen auch Wissen vermitteln kann. Ich werde Ihre Sendung später auch meinen Kindern zeigen.

Ruhe in Frieden kleiner Freund

Ich geb zu, dass ich eigentlich einen schönen Text zur Green Eating Challenge schreiben wollte. Ich hätte so gerne über meine Erfahrungen nach zwei Wochen Challenge berichtet und euch mitgeteilt wie ich mich fühle und was so alles passiert ist. Vielleicht hätte ich auch ein Rezept oder zwei präsentiert. Das war bis letzte Woche der Plan. Doch dann kam es leider ganz anders. Leider ist Jamie letzte Woche sehr plötzlich verstorben. Jamie, eines der drei Kaninchen mit denen wir zusammen leben, wurde nur etwas mehr als 3 Jahre alt und ist absolut plötzlich und unvorhergesehen gestorben. Was es genau war? Wir wissen es nicht. Aber es geht stark in Richtung akute Kolik oder auch eine Vergiftung. Er hat einfach aufgehört zu fressen und auch unsere Unterstützung beim Essen und die Gabe von Medikamenten hat ihm nicht helfen können. Er ist dann am Mittag des Folgetags bei unserer unfassbar tollen Tierärztin* verstorben. Ich habe solch einen Verlust noch nie erlebt und ich habe selten soviel geweint. (Ja auch Männer dürfen das. Fuck off Machokacke!) Ein guter …

Start der Green Eating Challenge

Aschermittwoch – Start der Fastenzeit und damit auch Beginn der Green Eating Challenge. Was zuerst nur als eine kleine Herausforderung von Anja an mich gedacht war, ist auf einmal so viel mehr geworden. Also: Los gehts!  Warum ich nun bis Karfreitag auf Zucker, Gluten und verarbeitete Lebensmittel verzichte, habe ich euch in den ersten Beiträgen zu Green Eating Challenge bereits erzählt. Die könnt ihr hier noch einmal nachlesen (Teil 1 / Teil 2). Und jetzt steh ich auf einmal hinter der Startlinie. Aus einem wurde viele Eigentlich war die Challenge eine kleine Herausforderung von Anja, dem Vegan Foodnerd und Gründerin von Green-Eating.de, an mich. Doch dann kam die Frage danach, ob es möglich wäre ebenfalls an der Challenge teilzunehmen. Und auf einmal haben wir eine Facebookgruppe mit bald 60 Mitgliedern. Darunter einige Bloggerinnen (jaaa ich bin mal wieder der Hahn im Korb) und viele Menschen, die Bock auf Gesundheit und Fitness haben. Ich bin halt immer noch total überwältigt, dass man so viele Menschen allein mit der Herausforderung sich gesünder zu ernähren versammeln kann. Gut …

Meine Green Eating Challenge – Teil 2

Langsam wird es ernst und seit gestern rückt Aschermittwoch unaufhaltsam näher. HELAU! Da will ich meine rheinische Frohnatur auch nicht verbergen. Auch wenn ich an Altweiber nicht op jück war und mit Brauchtum echt wenig bis nix anfangen kann, gehört Straßenkarneval zum Jahr, wie Weihnachten oder Geburtstag. Aber zurück zum Thema: Green Eating Challenge. Im ersten Teil meines Berichtes hab ich euch erzählt, warum ich für mich dafür entschieden hab die Green Eating Challenge von Anja (green-eating / the vegan foodnerd) anzunehmen. Jetzt möchte ich euch berichten, woran ich in der Fastenzeit meine Ernährung orientiere. Denn Anja hat mir ein kleines Regelwerk aufgestellt, an das ich mich halten  Eat Green oder: So viel Obst und Gemüse? Als Anja mir das erste mal sagte, was auf mich zukommt, habe ich echt ein wenig gestutzt, ob der gewaltigen Menge an Obst und Gemüse. 500 bis 1000g an Obst und Gemüse und das JEDEN Tag! Das ist ungefähr deutlich mehr als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) momentan empfiehlt (300g). Also alleine das wird eine wirkliche Herausforderung, vor allem …

Meine Green Eating Challenge – Teil 1

3 Jahre vegan und kein bisschen leichter. So ungefähr kann man meinen Zustand beschreiben. Um euch zu zeigen, dass vegan nicht unbedingt gesund ist und man nicht automatisch nen Waschbrettbauch oder super sexy wird, wenn man auf alle tierischen Produkte verzichtet, möchte ich ehrlich mit euch sein und meinen aktuellen ist-Zustand mit euch teilen. Vegan macht sexy! Vegan macht schlank! Vegan ist super gesund! SCHWACHSINN! Naja fast. Denn das ist genau, wie bei vielen anderen Arten der Ernährung nur der Fall, wenn man wirklich auf das achtet was man isst. Unabhängig davon, dass man das generell machen sollte, ist vegan nicht automatisch die Formel für ein gesundes und ewiges Leben in absoluter Schönheit. Veganes Junkfood ist genauso ungesund und so verdammt lecker, wie omnivores. Und genau wie jenes, sollte man auch die tierleidfreie Version nicht öfter als nötig in sich hinein stopfen, wenn man Wert auf Gesundheit legt. Und bevor jetzt die Sorge aufkommen könnte ich würde zum „Lifestyle Veganer“ (was genau das auch immer ist) verkommen, möchte ich euch versichern: In erster Linie zählt für …

Veganski Dinner beim Vegan Foodnerd

Wer wird nicht gerne bekocht und bekommt ein 5 Gängemenü serviert? Genau! Darum war der Abend bei Anja, dem Vegan Foodnerd, echt verdammt gut. Ein Supperclub Korean Style.  Supperclubs sind privat abgehaltene Kochabende, an denen Menschen ihre Küchen öffnen und für (oftmals) fremde Gäste gegen Bezahlung kochen. Im Endeffekt eine Art Guerilla Restaurants. Und solch einen Restaurantabend durften wir gestern bei Anja erleben. Manche von euch kennen sie bestimmt, als die Autorin des Foodblogs The Vegan Foodnerd. Außerdem ist sie seit kurzem mit Green Eating auch als Ernährungsberaterin tätig. Wenn das mal keine Vorboten für einen leckeren Schlemmerabend sind. Nom Nom Nom Aber ohne lang drumherum zu reden: ab zum Essen. Geplant war für den Abend ein koreanisches fünf-Gänge-Menü unter dem Motto „Seoul-Food“. Asiatische Küche steht bei uns sowieso regelmäßig auf dem Speiseplan und so wussten wir in etwa, was da auf uns zu kommen würde. Am wichtigsten bei koreanischem Essen: massig Kimchi! Vorspeise Gestartet wurde mit Kimbap, der koreanischen Version von Sushi. Gefüllt wurden die leckeren Rollen mit Reis (weiß und schwarz), Kimchi, Gurke, Tofu und Wasabi-Mayonnaise …

Laufen Laufen Laufen …

Ich hätte nie gedacht, dass mich Laufen wieder so fesseln könnte. Heute absichtlich hier und da mal abgebogen um die Strecke zu verlängern. Merk ich zwar gerade alles in der Ferse aber es war so gut. Und für die Unterzuckerung nach dem langen Tag heute auf Arbeit ein paar Datteln im Gepäck. Sehr hilfreich. 😁

Es wiederholt sich (2015)

Montag ist Gedichtetag auf dem Blog. Genau wie am letzten Montag räum ich gerade ein wenig in meinem Archiv herum und hab da ein Gedicht von 2012 ausgegraben, das in meinen Augen auch jetzt noch zur aktuellen Situation passt. Ich hab es nur leicht angepasst.  Nur zur Vorwarnung: Es ist pathetisch und klar ist es im allgemeinen Duktus eher altmodisch. Warum? Naja 2012 war ich in meinem dritten Jahr an der Uni und ein großer „Fan“ von Heinrich Heine. In meinen Augen einer, wenn nicht sogar der bedeutendste Lyriker und Journalist dieser Zeit und bis heute. Ich kann euch seine Werke, wie etwa „Deutschland ein Wintermärchen“ nur ans Herz legen. Gerade im Bezug auf den Nationalismus und Patriotismus war Heine ein großer Weitdenker und Kosmopolit. Der Patriotismus des Deutschen hingegen besteht darin, dass sein Herz enger wird, dass es sich zusammenzieht wie Leder in der Kälte, dass er das Fremdländische hasst, dass er nicht mehr Weltbürger, nicht mehr Europäer, sondern nur ein enger Deutscher sein will. Da sahen wir nun das idealische Flegeltum, das Herr …

NIK: #EineArmlänge – Einfach mal …

Ich muss kurz was vorweg schießen: In erster Linie ist und soll dies ein Blog zum veganen Leben sein und bleiben! Aber da hier auch Cartoons breit getreten werden, möchte ich das hier eben mal los werden: Ich will zu dieser ekelhaften Situation, die sich an Silvester und Neujahr in Köln und anderswo abgespielt hat, ansonsten nicht viel schreiben! Ich war nicht vor Ort und ich hab auch keinen Bock was dazu zu sagen, weil andere das wirklich besser können. Wer wirklich etwas konstruktives zu diesem Thema lesen mag, schaut am besten hier vorbei: Hilal Sezgin auf Zeit Online – Sexuelle Übergriffe: Ich bin es leid! Ansonsten hat mir auch die Berichterstattung von WDR 5 zu dem Thema bisher sehr gut gefallen. Insbesondere das kritisch geführte Interview mit dem Polizeipräsidenten im Morgenecho.   PS: NEIN heißt NEIN! Und wenn ihr Idioten eure Wichsgriffel nicht bei euch behalten könnt (das gilt für alle Männer, die meinen Frauen seien „Freiwild“ o.ä.!), geht zum Psychologen oder surft auf Youporn.