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Warum ihr niemals Kaninchen aufnehmen solltet! – oder vielleicht doch?

Heut muss ich einfach mal meinen Frust los werden. Persönliches zu unseren Kaninchen. Wer also nicht auf sentimental steht, der sollte jetzt abschalten und einfach mal n Sketchrezepte Kalender als Weihnachtsgeschenk für seine Mutti kaufen. Es geht kurz und knapp um Kaninchen und warum ich euch (natürlich nicht ganz ernst gemeint) davon abrate jemals welchen von ihnen Unterschlupf zu gewähren.  Wir sind ja hier als Veggies unter uns und ich bin jederzeit dafür wohlüberlegt Tiere aus schlechter Haltung zu befreien und bei sich aufzunehmen. Wenn ihr entscheidet Tiere zu euch zu holen, dann tut das nur, wenn ihr euch wirklich sicher seid und informiert euch! Andernfalls passiert euch das, was uns hier passiert ist. Es schleichen sich erst zwei und dann drei Kaninchen zu euch in die Wohnung, die ihr mit großem Herz und ohne Ahnung bei euch aufgenommen habt. Und erst dann damit beginnt euch einzulesen und zu informieren. Was braucht mein Tier? Ist es stubenrein? Muss ich meine Wohnung umgestalten, um lebensgefährliche Verletzungen zu vermeiden?

Buchmesse Frankfurt: Gesammelte Mitbringsel

Mein Messewochenende Teil 2: Frankfurter Buchmesse

Nachdem ihr am Montag bereits lesen konntet, wie es mir auf der Veggie World in Düsseldorf gefallen hat, folgt jetzt ein kurzer Bericht zur Frankfurter Buchmesse. Die einfach nur riesig und großartig war.  Klar, das ist eine sehr subjektive Bewertung. Aber in meinen Augen sprengt diese Messe einfach alles. So gut wie alle Veranstaltungen, die ich dieses Jahr besucht habe. Klar die Veggie World ist super und auch die fair & friends war nett. Aber gegen dieses gewaltige Event in Frankfurt sieht leider jede vegane Veranstaltung aus wie ein Kindergeburtstag. Auch wenn es sich drastisch anhört, aber die Größenvergleiche sind ansonsten schwerlich darstellbar. 😉 Auf nach Frankfurt – Auf zur Parkplatzsuche Los ging es für uns schon Morgens um 7 Uhr. Wir wurden abgeholt und sind in knappen 3 Stunden nach Frankfurt gedüst. Sicher geht das schneller, aber man soll ja auch nicht übertreiben. In Frankfurt angekommen, der erste Schock. Konnte man auf der Veggie World sein Auto für 3 € parken, wollte das offizielle Parkhaus an der Messe in Frankfurt unverschämte 29 € für einen …

Umsturzvegan auf YouTube – Jetzt auch in Bewegtbild

Ich hab lang überlegt, ob ich das wirklich machen soll. Videos aufnehmen und euch online zu Verfügung stellen. Das ist ja schon ein ziemlich großer Schritt im Vergleich zum klassischen Blogeintrag. Und trotz aller Überlegung ging’s am Ende dann aber ganz schnell.  Erstaunlicherweise war der Start vor der Kamera dann eher eine Impulsentscheidung. Nach dem gestrigen Besuch der grandiosen Ausstellung „Das ist doch keine Kunst“ mit den Werken von Flix (Held, Faust, Schöne Töchter), Ruthe (Frühreif, Flossen, Shit Happens) und Joscha Sauer (Nicht lustig) in der Ludwiggalerie in Oberhausen war dann schreiben keine Option. Also statt den Blog mit Inhalt zu füllen, spontan vor die Kamera gesetzt und ein bisschen drauf los gequatscht. 

Kaninchen im Käfig – Ernsthaft!? 

Kaninchen in Käfigen? Ernsthaft? Liebe Tierfachgeschäfte, die ernsthaft noch Käfige und Ställe verkaufen, die selbst für Ratten zu klein sind, das ist alles andere als Tiergerecht.  Kaninchen müssen rennen und sich bewegen können. Sie müssen sich verstecken können und brauchen Platz. Wer Kaninchen in Käfigen hält ist ein Tierquäler. Quarantänehaltung mag noch als kurzfristige Option gelten. Länger als über den vom Arzt verordneten Zeitraum sollte das aber nie passieren. 

Kein Ponyreiten auf der größten Kirmes am Rhein

ENDLICH ENDLICH ENDLICH! Das Ponyreiten auf der Rheinkirmes in meiner Heimatstadt Düsseldorf ist verboten worden findet aufgrund des deutschlandweiten Protestes dieses Jahr erstmalig nicht statt. Ein großer Erfolg für alle Düsseldorfer Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen.  Ich freu mich! Gemeinsam mit vielen anderen Privatpersonen, Organisationen und Vereinen haben wir (u.a. auch das PETA2 Streetteam Düsseldorf) auf ein Verbot bzw. eine Absage des Ponnyreitens auf der Rheinkirmes gepocht und wir hatten Erfolg! Ich bin gerade echt glücklich, dass wir das erreicht haben! Der Druck auf die St. Sebastianus Schützen, die die Kirmes ausrichten, wurde jetzt einfach zu groß. Und so findet, nachdem Deutschlandweit immer öfter Ponyreiten auf Volksfesten untersagt wird, auch in Düsseldorf keine Tierqual mehr statt. Ponys sind eben fühlende, empathische Lebewesen und keine Maschinen für ein Karussell.

Totgesagte leben länger!

Wie bereits auf facebook angekündigt, hab ich nach langer Überlegung den Schritt zurück gemacht und bin vom Rücktritt zurück getreten. So wie man das halt öfter so macht. Zwei Schritte nach vorne, vier wieder zurück und sowieso. Aber wieso mach ich das nun? Ich möchte ehrlich sein.  Zeichnen kostet Zeit Ich hab mich mit den Beiträgen verzettelt. Der Blog wurde unübersichtlich, es gab pro Artikel etwa 5 Kategorien und gefühlte 20 Tags. Das hat mich genervt, weil ich als User selbst diesen Blog nur ungerne besucht hätte. Das war einer der Gründe für mich immer weniger zu schreiben und mich anderen Projekten zuzuwenden. Das Zeichnen war hier mehr ein Experiment. Etwas, das ich nebenbei mal ausprobiert habe und das nach und nach durch Sketchnotes ergänzt und verdrängt wurde. Der Nachteil: Ein Rezept ist, wenn man von der Entwicklungszeit absieht relativ schnell abgetippt. Bei einem gezeichneten Rezept kommt aber noch die Zeit des Entwurfes, der Zeichnung selbst und der Nachbearbeitung dazu. Außerdem dieser verdammte Perfektionismus. All das hat enorm viel Energie geraubt und ich war lustlos …

Tagebuch: warum nicht wie früher?

An manchen Tagen setze ich mir die Kopfhörer auf und es macht klick. Elektromagnetische Wellen bringen meine Endorphine zum tanzen. Kennt ihr das? Musik hat eine unglaubliche Wirkung auf unseren Gemütszustand und kann Stimmungen verstärken oder dazu führen, dass wir uns besser oder schlechter fühlen als vor dem Klick auf die „Play-Taste“.

Schatzi lass mal renovieren!

Yay der Blog lacht pünktlich zur neuen Woche in neuem Design. Zumindest gibt es fürs Erste neue Farben 😉 Wir stehen hier in Düsseldorf kurz vor dem Umzug und dementsprechend regen sich gerade alle Sinne nach Veränderung. Der Blog hat zwar in seiner Bestehenszeit von über anderthalb Jahren schon öfter mal das Gesicht gewechselt aber jetzt soll es auch mal für länger sein. Dazu habe ich mich gestern mal an ein neues Logo gesetzt und ich muss sagen, dass Ich mit diesem Schätzchen mehr als zufrieden bin. Der Hase ist einem Schwein gewichen, dass die Besucher*innen nicht mehr radikal und verschwörerisch, sondern offen und einladend empfängt.

Tagebuch schreiben oder einfach mal bloggen

Hey, ich wollte mich nur mal zu Wort melden, damit es nicht heißt ich ließe den Blog so vor sich hin schimmeln und dächte nur zwischendurch mal an mein Baby, das mittlerweile über 1 1/2 Jahre alt ist. 😉 Ich finde vegan zu leben schon seit einiger Zeit nicht mehr als etwas besonderes. Es ist Alltag und normal geworden. Zwar entdecke ich immer wieder mal etwas neues und freue mich über Inspirationen und Innovationen für Küche und Kleiderschrank, suche aber nicht mehr krampfhaft danach.

Weihnachtsfeier im Parlin

Alle Jahre wieder … und so weiter. Jedes Jahr gibt es überall Weihnachtsfeiern. Meine bzw. die der Firma in der ich gerade ein Praktikum absolviere führte uns auf Wunsch des Chefs in das kleine Restaurant Parlin auf der Ratinger Straße in Düsseldorf. Wir haben zwar noch nach Alternativen gesucht, bspw. das Monkeys, aber nur im Parlin waren noch genug Plätze frei. Also reserviert und direkt erwähnt, dass ein Veganer dabei sein wird. In einem Restaurant mit Gänsestopfleber, dass ist der Knackpunkt an der Geschichte, hätte ich mit großem Nichtwissen gerechnet. Allerdings wurde mir sehr sorgfältig erklärt, dass man genau wisse, was vegan bedeute. Erste große Überraschung.

1. Advent – Friede, Freunde, Kochbücher

Es ist schon ein knappes Jahr her, dass mich mein Weg hin zum Veganismus geführt hat. Wie und warum könnt ihr hier nachlesen. Hier geht es aber jetzt nicht um zu resümieren aber ich möchte kurz darstellen, wie es mittlerweile aussieht.  Was mir und das ist ja gerade zur Adventszeit wieder Thema, besonders aufgefallen ist, meine gesteigerte Empathiefähigkeit.

Don't shop – adopt!

Seit Januar 2013 sind meine Freundin und ich Mitbewohner von zwei Kaninchen, die wir aus dem Tierheim Düsseldorf gerettet haben. Und ganz ehrlich, natürlich waren wir vorher schonmal in Tier- und Zoofachgeschäften Tiere „gucken“. Und ja wir haben zwischendurch mit dem Gedanken gespielt zwei Kaninchen aus einem solchen Laden zu kaufen. Aber dann kam die Umstellung auf Vegan und diese Überlegung war vom Tisch.

Und es geht wieder los …

… vegan. Eine Ernährungsform die provoziert. Doch ist sie vielleicht auch mehr als das? Ein Skandal jagt momentan den anderen und zwischen Gammelfleisch, Schimmelfutter, einer unwürdigen Diskussion über Pferdefleisch im Rindfleischgewand und Nicht-Bio-Bio-Eiern bin ich wirklich froh mich für dieses neue Leben entschieden zu haben. Ich bin damit auch nicht alleine. Erstaunlicherweise höre ich von immer mehr Menschen in meiner Umgebung, die vegan wenigstens testen, es versuchen und für sich entdecken. Das geht natürlich nicht immer wie bei mir von heute auf morgen, aber es zeigt, dass ein Umdenken in der Gesellschaft stattfindet. Langsam zwar und in kleinen Schritten. Doch: Jede Mahlzeit zählt. Attila Hildmann hat mit seiner „Vegan for fit – Challenge“ sogar ein CSU-geführtes Dorf in Teilen für das fleischlose Leben begeistert (wenn auch nur für 30 Tage) und sogar RTL berichtet darüber.

Glücksspiel mit der (vorgeblich veganen) Nahrungsmittelindustrie

Ist die Industrie gemein, oder sind wir zu blöd? Haben wir als Verbraucher das Recht, dass es eine einfache Kennzeichnung von Produkten oder eine übersichtliche Sortierung im Supermarkt gibt? Was ist Bio, was ist vegetarisch und was ist vegan? Habt ihr euch auch schonmal im E-Nummernwald verlaufen? Oder seid im Zusatzstoffjungle verloren gegangen? Falls ja, dann seid ihr sicher nicht alleine.