So macht man Schokolade selbst. Sketchrezept von Jan Peifer - umsturzvegan der kreative Veganblog

Vegane Schokolade selber machen in 4 Schritten

Ein paar Tage bevor ich auf die vegane Ernährung umgestiegen bin habe ich in großen Teilen schon vegetarisch gelebt. Auf Eier hab ich auch schon verzichtet. Ich war definitionsmäßig also ein lacto-Vegetarier. Und das obwohl ich schon Soja-, Hafer- und Dinkelmilch im Kühlschrank stehen hatte. Wie kann das sein? Nun. Es war Weihnachten und das ist ja bekanntlich das Fest von Völlerei, Gebäck, Schokolade und Süßem aller Art. Ich konnte bis Silvester meiner Schokosucht einfach nicht abschwören. Zum Glück lässt sich vegane Schokolade ganz leicht selber machen und das sogar gesund und lecker. Also richtige Tafelschokolade! Kein Pudding! Kein Eis! Sondern RICHTIGE TAFELSCHOKOLADE #ESKALATION! Sie ist wirklich einfach und schnell herzustellen und schmeckt … nun ja … nach Schokolade. 😉  Damit ihr auch in den Genuss dieser Leckerei kommt gibt es hier das passende Sketchrezept und falls ihr eher auf die traditionelle Art steht, auch nochmal eine ausgeschriebene Anleitung. 

Schritt für Schritt zum Genuss

 

So macht man Schokolade selbst. Sketchrezept von Jan Peifer - umsturzvegan der kreative VeganblogDie Zutaten: 

  • c.a. 90g Kakaobutter (gibt es mittlerweile im Biomarkt oder hier: 100 % Bio Kakaobutter*)
  • c.a. ein halber Teelöffel gemahlene Vanille
  • c.a. 40 g Agavendicksaft
  • c.a. 60g Bio-Kakaopulver (ohne Zusätze)
  • eine prise Salz
  • c.a. 95 g Mandelmus/ es geht auch mit anderen Nussmusen wie Cashewmus
  • gepopptes Amaranth, Nüsse, Kornflakes, getrocknete Früchte für die „Füllung“. Tobt euch aus.

Ich gebe hier immer nur ungefähre Angaben, weil jeder einen anderen Geschmack hat. Der eine will es ein wenig schokoladiger, die andere mag es süßer. Betrachtet das Ganze eher als Richtlinien, an die man sich nicht bis ins letzte Detail halten muss. Jeder nach seiner Façon. 😉

 

Vegane Schokolade selber machen – los gehts

 

  1. Die Kakaobutter in einem kleinen Gefäß über dem Wasserbad schmelzen.
  2. Anschließend die anderen Zutaten dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren bis es eine glatte Masse ergibt.
  3. Danach noch nach Wunsch Nüsse, Kornflakes oder Trockenfrüchte unterheben und in eine Form, eine flache Dose, eine Kuchenform oder ähnliches füllen. Fettet die Form am besten vorher mit etwas geschmacksneutralem Öl ein. So bekommt ihr die Schokolade nachher einfacher heraus.
  4. Jetzt für etwa 10 – 15 Minuten in den Tiefkühler und anschließend für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Schokomasse fest werden kann. Am besten lagert ihr sie auch im Kühlschrank. So könnt ihr sicher sein, dass eure Nascherei immer die gleiche Konsistenz hat und nicht verdirbt.Zum Schluss einfach die Schokolade aus der Form pressen und genießen. Guten Appetit! 🙂
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23 Kommentare zu “Vegane Schokolade selber machen in 4 Schritten”

  1. Echt genial!
    Zum Glück haben wir erst diese Woche Kakaobutter geschenkt bekommen. Es klingt ja sehr einfach. Ich werd das gleich mal ausprobieren.
    Vielen Dank für das Rezept

      1. Ja ich wollte doch grad sagen, wenn ich das mal mit Preisen für weniger schöne Formen auf ebay oder so vergleiche… Sind doch absolut preiswert.

  2. Total lecker. Danke für das Rezept!
    Hatte nur Schwierigkeiten, die Schokolade aus der Glasform zu kriegen. Ich muss fürs nächste Mal noch mehr Kunststoffbehälter sammeln!
    Habe mir erlaubt dein Rezept auf meinem Blog zu verlinken.
    Liebe Grüße
    Sandra

  3. bei mir klappt das überhaupt nicht =( sobald ich den Agavendicksaft dazu gebe, wird das ganze ein unförmiger klumpen. bitte helft mir

    1. Hm also ich kann dir nur folgende Tipps geben:

      Zum einen achte darauf, dass absolut kein Tropfen Wasser in die ganze Masse kommt. Denn wenn das passiert gerinnt die Schokolade und es wird breiig und klumpig.

      Und probier etwas weniger Agavendicksaft und gib ihn als erstes langsam dazu, wenn die Kakaobutter wirklich komplett flüssig ist. Dann langsam die anderen Zutaten zugeben und darauf achten, dass alles nicht zu fest wird.

      Wenn alles doch etwas zu dick ist, dann stell die Masse nochmal entweder vorsichtig ins noch heiße Wasserbad (denk dran: kein Wasser darf in die Masse gelangen) oder stell den Topf mit der Masse nochmal bei geringer Hitze auf den Herd und erhitze alles unter ständigem rühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Pass nur auf, denn wenn du das in einem Topf erhitzt und nicht im Wasserbad, dann kann alles schnell anbrennen.

      Ich hoffe ich konnte dir damit helfen. Wenn noch etwas unklar ist, einfach nochmal fragen. 🙂

    1. Inwiefern abgetrennt? Hast du die Kakaobutter über einem Wasserbad geschmolzen? Wenn ja, dann ist wahrscheinlich Wasser dazu gekommen. Ein kleiner Tropfen reicht schon. Oder du hast zu viel von den anderen Zutaten genommen und deshalb kann sich das alles nicht richtig verbinden. Es könnte aber auch noch andere Gründe geben. Ist schwer so aus der Ferne genau zu sagen woran es liegen könnte. Wenn es beim nächsten Mal noch mal so ist, sag bescheid. Da finden wir sicher eine Lösung. 🙂

  4. Pingback: KAKAO, die superrohe Süßigkeit | umsturzVEGAN

    1. Hi Matthias,
      Danke für deinen Hinweis.
      Du hast Recht, Agavendicksaft hat einen sehr hohen Fructosegehalt, daher sollte er wirklich nur in Maßen genutzt werden! Reissirup ist für die Schokolade leider zu dickflüssig. In der fertigen Schokolade verhält er sich eher wie eine Karamellfüllung. Vielleicht hab ich aber auch bisher immer nur den falschen genutzt. 😉

      Zu Honig empfehle ich dir den Film More than Honey
      Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Gw8dweb1_NQ

      Sollte wirklich Honig genutzt werden, wird er sich wahrscheinlich ähnlich wie Reissirup verhalten. Außerdem sollte darauf geachtet werden regionalen Bio-Honig zu nutzen. Am besten direkt vom Imker und auch nur aus Betrieben, die den Bienen einen Teil ihrer Arbeit lassen und wo keinerlei Medikamente genutzt werden. Ansonsten ist Honig in meinen Augen leider ein Tierqualprodukt.

      Statt Agavendicksaft sollte Ahornsirup oder eine dünne Dattelcreme für die Schokolade allerdings besser geeignet sein.

  5. Hallo Jan!

    Ich habe heute meine ersten Gehversuche in Richtung „vegane Schokolade selber machen“ gewagt. Der Grund: Weihnachtsgeschenke, die von Herzen kommen, sind geplant. Und dabei hat mir dein Beitrag eine zündende Idee eingegeben: Durch dich bin ich darauf gekommen, Nussmus (genauer: Erdnussmus) in die Schokoladenmischung zu geben – herrlich! 🙂

    Danke für die Inspiration!

    Liebe Grüße
    Jenni

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