Green Eating Challenge – Ein Monat geschafft

Über vier Wochen läuft unserer Green Eating Challenge und ganz viel ist absolut nicht so gelaufen, wie ich gehofft oder geplant habe. Darum möchte ich euch jetzt einen kleinen Einblick geben und ein wenig was zum aktuellen Stand der Challenge erzählen. 

Bis Ostern ist es nicht mehr weit und langsam fehlt mir so ein richtig saftiger veganer Burger/ Döner oder einfach nur das Brötchen zum Frühstück. Aber bis Karfreitag zieh ich jetzt meine Glutenabstinenz noch durch. Einhundert Prozent über die gesamte Zeit war es aber ehrlicherweise nicht. Auf mein Konto geht eine Pizzabestellung und Limotrinken kurz nach Jamies Tod. Aber ganz ehrlich … druff jeschissn. Denn hier ist die Ausnahme nicht zur Regel geworden. Und während ich sonst eigentlich echt kein Erbsenzähler bin, werde ich während solcher Challenges schnell dazu. 😉

Erstens kommt es anders …

Gesundwerdfrühstück. Bild: umsturzvegan
Gesundwerdfrühstück. Bild: umsturzvegan

Wie oben schon erwähnt liefen die letzten Wochen alles andere als planmäßig. Ich habe einen guten Freund verloren, war eineinhalb Wochen wegen Rücken und jetzt schon wieder wegen HNO Zeugs krank geschrieben. Das bedeutet leider, dass die Ernährung mit Unterbrechungen zwar weitestgehend unproblematisch lief, ich meine sportlichen Ziele aber bisher begraben konnte. Fitnessstudio? NIX DA! Laufen? ALTER, NEIN! Mit Blick auf meine körperliche Beschaffenheit ist das schon nervig. Da ich aber Ende April beim Metro Group Marathon hier in Düsseldorf die Staffel (auch noch die längste Strecke) laufen werde, wirft es mich auch noch um Monate im Training zurück. Und das ist das, was mich momentan am meisten stört.

Und dazu bringt dieses ewige krank sein auch alle anderen Pläne rund um den Blog und Rabbit Revolution durcheinander. Eigentlich wollte ich euch wie im letzten Beitrag versprochen, bereits die wunderbare Flönz von Carmen aka Der Gute Heinrich vorstellen. Die vegane Blutwurst liegt momentan aber noch kalt gestellt. Ich hoffe ich komme in der nächsten Woche endlich dazu sie euch vorzustellen. Probieren durfte ich sie ja schon und soviel kann ich verraten: ich finde sie super lecker!

So schöne bunte Cover. Oh She Glows & Vegan aus aller Welt. Bild: umsturzvegan
So schöne bunte Cover. Oh She Glows & Vegan aus aller Welt. Bild: umsturzvegan

Wenn ihr mir auch auf Instagram folgt, dann wisst ihr, dass hier außerdem die zwei großartigen Kochbücher Oh She Glows * und Vegan aus aller Welt: Das Villa Vegana Kochbuch* auf ihre ausführliche Vorstellung warten. Daran werde ich mich auch schnellstmöglich setzen, wenn ich mehr tuen kann, als Tee trinken und flach liegen. Aber ich hab da schon eine Idee, wie ich euch die Bücher spannend vorstellen werde. Das wird auf jeden Fall was neues. Und eine Appvorstellung hab ich ja auch noch geplant. Die nächste Zeit bringt euch also einiges zu lesen.

Komm mal auf den Punkt!

Ach stimmt, es geht hier ja immer noch um die Green Eating Challenge und den Anfangs erwähnten Zwischenstand. Kurz um: Bis auf’s krank sein geht es mir gut! Also Ich verliere langsam immer mehr an Umfang und Gewicht und das ganz ohne zu hungern. Ich denke mit Sport und Bewegung wäre hier noch deutlich mehr zu machen. Mittlerweile bin ich Gewichtsmäßig zwischen 96 und 97 Kilo angekommen. Das mag nicht nach viel klingen, aber für mich macht es nach über 4 Wochen schon viel aus. Das Gewicht variiert je nachdem was ich am Abend vorher gegessen/ getrunken habe und wo die Waage steht. Denn irgendwie hab ich das Gefühl unsere Wohnung hat diverse Schwerkraftzonen. Ist die Waage nur minimal verrückt worden ist das Gewicht ein anderes, als nur 10 Sekunden vorher an anderer Stelle. Aber immerhin zeigt der Trend immer nach unten.

Die unangenehmen Fettreserven verabschieden sich also langsam und Stück für Stück, was im übrigen deutlich besser ist, als ratz fatz abzunehmen. Denn während man sich während einer Diät über jedes schnelle Kilo weniger auf der Wage freut ist die Überraschung hinterher umso negativer. Denn meist baut man keine Fettmassen, sondern Muskelmasse ab und als Reaktion auf den künstlich herbeigeführten Mangel, denn nichts anderes ist eine Diät nun mal, sichert sich der Körper beim späteren „Normalessen“ umso mehr Fett. Jojo Effekt – kennt fast jede*r.

Aber hier ist das gerade anders. Denn klar ist das gerade auch eine Art Radikaldiät, aber ich habe für mich entschieden das Green Eating Konzept weitestgehend beizubehalten. Ich nutze die Challenge daher als Grundlage für eine dauerhafte Ernährungsumstellung. So wie manche Menschen sich zu Zuhause vegan ernähren und außerhalb dann auch mal vegetarisch unterwegs sind, wird es bei mir wahrscheinlich darauf hinaus laufen weitestgehend nach den Green Eating Kriterien (gibt es hier bei Green-Eating.de) zu essen. Außerhalb kann es dann auch gern mal wieder Pizza, Burger oder was auch immer geben. Ich denke ich werde zu einer Art 5:2 System übergehen. 5 Tage die Woche Green Eating, 2 Tage die Woche auch mal ohne jede Zutatenliste zu checken. Ich denke das ist ein guter Kompromiss, um Gesundheit und Gelüste gut zu vereinbaren und mich nicht zum Ernährungsaußenseiter unter Ernährungsaußenseitern zu machen. 😉

Zum Schluss wie immer meine kleine Frage an Euch:

Wie läuft es mit euren Fastenchallenges? Fastet ihr überhaupt und falls ja, wollt ihr davon auch etwas mit in die Zeit danach nehmen? Ich freu mich auf eure Kommentare! 🙂

Hier findet ihr alle meine Beiträge zur Green Eating Challenge:

Meine “Green Eating Challenge” – Teil 1

Meine “Green Eating Challenge” – Teil 2

Start der Green Eating Challenge

Green Eating Challenge – Tag 6

Ruhe in Frieden kleiner Freund

Green Eating Challenge – Tag 19


*Affiliatelinks.

6 Kommentare zu “Green Eating Challenge – Ein Monat geschafft”

  1. Hallo!

    Bei mir nicht allzu gut, wie immer um die Zeit sind einfach zu viele Geburtstage in meiner Familie, ständig wird gefeiert und ich schaffe es nicht immer nein zu sagen. Ich glaube ich muss die Fastenzeit auf nach Ostern verlegen 😉

    lg
    Maria

  2. Hallo Jan!

    Ein schöner Bericht – bis auf die Krankheits- und Verlustepisode, das ist natürlich nicht so toll. Aber das Tolle ist die Motivation, die man ganz, ganz deutlich zwischen den Sätzen heraushört. Ich freue mich für dich, dass du auf dem Weg bleiben möchtest.
    Mir hat die Challenge auch sehr viel gebracht – ich habe die Schrauben ernährungstechnisch noch weiter angezogen (das hört sich jetzt sehr rabiat an, empfinde ich aber überhaupt nicht so) und möchte den Glutenverzicht und die anderen Änderungen (Süßen mit selbstgemachtem Dattelmus und sowas) weiterhin beibehalten. Das war eine wirklich tolle Idee von dir und Anja! 🙂

    Liebe Grüße und auf baldige Besserung!
    Jenni

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