Green Eating Challenge
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Green Eating Challenge – Tag 6

Ich möchte euch kurz einen ersten Zwischenstand zu meinen Erfahrungen nach den ersten Tagen der Green Eating Challenge von Anja (u.a. green-eating.de) geben. Denn auch nach wenigen Tagen kann ich euch sagen, dass es sich gelohnt hat diese Herausforderung anzunehmen. 

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Buchweizenpancakes mit selbstgemachter Karamellsoße und Honigmelonensorbet zum Valentinstag. Bild: umsturzvegan

Gestern war Valentinstag. 5 Tage nach Aschermittwoch und ich möchte einmal kurz eine erste Wasserstandsmeldung loswerden, denn es hat sich gezeigt, dass selbst diese kurze Zeit schon Wirkung zeigt.

Was hab ich gemerkt?

Was mich besonders überrascht hat ist der Wegfall meines typischen Mittagstiefs. Zwischen 15 und 17 Uhr überkommt mich sonst eine latente Müdigkeit. Die ist seit ich Smoothies und mehr Gemüse in meine Ernährung eingebaut habe, nahezu verschwunden. Ich hab gefühlt mehr Energie und fühl mich wohler in meiner Haut.

Haut ist auch ein gutes Stichwort, denn meine Rosacea hat sich auch leicht verbessert. Weniger rot und weniger jucken. Das kann gerne so weiter gehen.

Mein Gewicht hat sich auch leicht gesenkt. Knapp zwei Kilo sind bereits runter und ich fühl mich immer besser. Bauch, Brust, etc. wird dann morgen wieder gemessen.

Kochen macht wieder Spaß

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Rote Smoothies zum Frühstück. Egal welche Farbe, aber ohne Smoothie geh ich morgens nicht mehr aus dem Haus. Bild: umsturzvegan

In unserer Green Eating Challenge Facebookgruppe und auch über Pinterest und über diverse Kochbücher kommen so viele Inspirationen, die ich anders als vorher auch wieder aufgreife und umsetzen mag. So hab ich in der letzten Woche eine Bolognese aus Blumenkohl gekocht, Wrapsröllchen aus Aubergine auf den Kontaktgrill geschmissen und Sauerkraut in Cashewsahne genossen. Es macht endlich wieder Spaß sich an dern Herd zu stellen und Rezepte nach Challengetauglichkeit zu sortieren.

Genuss neu entdeckt

Was mich besonders überrascht hat, ist der Genuss den ich nach einem Bissen in ein Stück Schokolade empfinden kann, wenn ich sie nicht jeden Tag esse. Lovechoc beispielsweise ist roh-vegan ohne Zucker und damit voll challengetauglich. Wenn man sich einfach mal selbst ein bisschen maßregelt und dann gezielt und bewusst genießt, dann erlebt man den süßen Geschmack wieder neu.

Challenge unterwegs

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Verwackeltes Partybuffet. Viel Gemüse und das meiste vegan/vegetarisch. Bild: umsturzvegan

Ich bin auch echt stolz auf mich. Am Samstag waren wir auf einer Geburtstagparty und ich bin super standhaft geblieben. Was nicht zuletzt auch an der absolut gesunden Buffetverpflegung lag. Antipasti und Salat. Das Brot zu ignorieren war zwar schon etwas schwieriger aber auch das hat geklappt. Sonntag ging es dann ins Kino. Deadpool! <3 Und statt süßes Popcorn zu kaufen, hab ich eine kleine Dose mit Maulbeeren rein geschmuggelt und genossen. Wirklich gut. Statt Cola gab es Wasser und ich hab zwischendurch ein/zwei Mal beim salzigen Popcorn von Nati genascht. Aber ich glaube mein süßes Popcorn werd ich mir nach der Challenge nicht nehmen lassen. Es wird aber vermutlich nicht mehr der XXL-Becher + Cola.

Nicht alles für Gewichtsverlust

Die Green Eating Challenge bewegt einiges auf den Tellern und im Kopf und eventuell sogar auf der Hüfte. Aber um das einfach mal gesagt zu haben: Abnehmen um jeden Preis gibt es hier nicht. Der von mir gezeichnete Waschbrettbauch und die Gewichtsreduktion, das sind persönliche Ziele. Anders als bei vielen anderen Challenges geht es hier nicht um perfekte Körper, Modelmaße oder ähnliches. Natürlich lässt sich das alles mit dieser Ernährungsumstellung erreichen. Aber in erster Linie geht es hier um das Gefühl für gesunde Ernährung. Der Genuss von viel Gemüse im Alltag und das Wissen um Inhaltsstoffe und Nährstoffverteilung sind die eigentlichen Beweggründe hinter der Challenge und führen am Ende einen dann auch ans Ziel. Solange man etwas von dem Wissen um Gesundheit und die Zusammenhänge von Ernährung und körperlichem Wohlbefinden mitnimmt, ist die Challenge ein Erfolg.

Vorschau:

Diese Woche stell ich euch ein bisschen was zur Unterstützung vor. Zum einen werde ich euch eine richtig gute App zur Gewichts- und Maßkontrolle vorstellen, die mir auch dabei hilft meine Werte zu dokumentieren. Zum anderen hab ich ein Rezept mit einer rheinischen Spezialität für euch im Gepäck. Und ich kann schon verraten: Es wird blutig. 😉 Natürlich ohne Tierleid und alles rein pflanzlich. Für die Rheinländer unter euch: vegane Flönz (von Der Gute Heinrich) wird eine große Rolle spielen.

Habt ihr noch Wünsche? Worüber würdet ihr gerne etwas im Rahmen der Green Eating Challenge lesen? Oder habt ihr Fragen, die Anja und ich euch beantworten sollen? Schreibt mir gerne in die Kommentare. Ich freu mich auf eure Anregungen und Fragen.

 

4 Kommentare

  1. Wow, das klingt ja super bisher! Freut mich sehr, dass dir die Challenge so positive Erfahrungen einbringt und außerdem: Yay, Deadpool! (;

    Freue mich auf deine weiteren Artikel zu dem Thema!

    Liebe Grüße,
    Johanna

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