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8 Gründe vegan zu werden

Smoothie_am_morgen

Egal ob überzeugter Fleischesser oder Vegetarier. Um vegan kommt man nicht mehr herum. Das was vor einigen Jahren noch verpönt war, zeigt nun Präsenz in den Supermarktregalen und in der Fußgängerzone. Warum du dich dem ganzen anschließen solltest, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Du liebst deinen Döner oder den Burger zur Mittagspause? Der Gedanke auf jedes tierische Produkt zu verzichten löst in dir spontane Lachanfälle aus? Dann bist du mir vor 2013 verdammt ähnlich. Ich hätte im Leben nicht gedacht mich jemals vegan zu ernähren, geschweige denn vegan zu leben. Und wer mich vor meinem Umstieg kannte, wird bestätigen können, dass ich ein richtiger Fleischliebhaber war. Warum ich vegan geworden bin, das kannst du hier nachlesen. Aber hier soll es um einfache, allgemeine und simpel formulierte Gründe gehen, die dir helfen überhaupt einmal in das Thema hinein zu finden.

1. Vegan macht Spaß

Glaub mir, du siehst die Welt mit anderen Augen und wenn du vegane Produkte im Supermarkt findest, kann das echt viel in einem Auslösen. Außerdem sieht man die Welt im Allgemeinen ganz anders. Tiere und Pflanzen in der Natur, die Schönheit der Jahreszeiten oder auch nur das Lächeln der Menschen in der Bahn. Natürlich sind nicht alle Menschen so entspannt drauf. Und auch als Veggie bist du nicht immer gut drauf. Aber trotzdem trägt das Wissen keine Tiere mehr zu töten enorm zum inneren Wohlbefinden bei.

2. Du bekommst Lust zu kochen

Du bist ein Kochmuffel und holst am liebsten Fastfood? Probier es doch einfach mal eine Woche lang aus. Und falls du gerne kochst, dann wirst du sehen wie kreativ man werden kann, wenn man einfach mal auf Eier, Kuhmilch oder Sahne verzichtet. Mit guten Kochbüchern, wie Vegan aus aller Welt oder Vegan kochen mit Ente, kann nix mehr schief gehen und du merkst, wie gut selbst gemachtes Essen ohne Tierleid schmecken kann.

3. Du rettest Tiere

Gut, dieser Punkt läuft eigentlich außer Konkurrenz, weil er die Grundlage für das vegane Leben sein sollte. Aber da es immer noch viele Menschen gibt, denen die Tiere egal sind, obwohl sie sich vegan ernähren, muss das immer mal wieder heraus gekramt werden. Denn die Liebe zu Tieren kommt ganz automatisch mit dem vegan werden. Schließlich will man niemanden töten und essen, der Schmerzen spürt. (siehe Punkt 4)

4. Du isst keine Leichenteile

Bist du ein Zombie? Wahrscheinlich nicht. Also solltest du keine toten Körper verspeisen. Na gut, dieser Punkt ist etwas plakativ. Aber im Grunde sind die Tiere die wir essen Säugetiere. Sie atmen wie wir (auch Fische über ihre Kiemen), ihr Herz schlägt wie unseres und sie bluten wie wir. Sie empfinden auch wie wir. Wer einmal in die panischen Augen eines Tieres geschaut hat, wird wissen, dass auch Tiere Angst empfinden. Wer einmal mit einem Hund, einer Katze, einem Schwein, einem Pferd oder einem Kaninchen (oder oder oder) getobt hat, weiß, wie viel Glück diese Lebewesen empfinden und vermitteln können.

5. Du wirst friedlicher

Als Veggie bist du kein aktiver Teil mehr einer Gesellschaft, in der Mord und Zerstörung normal geworden sind. Du bezahlst niemanden mehr dafür, dass er Tiere ermordet und sie für dich zerlegt. Allein der Vorgang des Tiermords ist Gewalt pur, denn kein Tier wird „tot gestreichelt“! Und selbst wenn. Würdest du gern getötet werden? Und lass dir nicht einreden für das Soja, aus dem deine Milch oder deine Schnitzel hergestellt werden, würde Regenwald zerstört. Das meiste Soja aus diesen Brandrodungen ist für Futtermittel für die Tiere, die am Ende getötet werden. Das Soja für die veganen Lebensmittel wird in Europa angebaut. Zum Beispiel von Taifun.

6. Du lebst gesünder

Auch wenn du zwischendurch mal Oreos oder andere Süßigkeiten naschst, lebst du als Veganer gesünder. Natürlich muss man immer mal ein wenig genauer auf seine Ernährung achten und ja, du musst immer mal wieder Vitamin B12 zu dir nehmen. Aber mal ganz ehrlich, das tut nicht weh und ist nichts wofür man sich schämen müsste. Die Regale mit den Nahrungsergänzungsmitteln in den Drogeriemärkten war auch schon lange vor der veganen Ernährung dort. Lass dir also nichts von angeblichem Nährstoffmangel erzählen. Hier bekommst du einen guten Überblick über die Nährtstoffe, die Pflanzen dir bieten: PETA2 Nährwerttabelle

7. Du wirst gesellig

Ja Veganismus bringt Menschen zusammen. Wenn du schon einmal auf einer veganen Messe oder einer Veranstaltung wie dem MAMPF in Düsseldorf gewesen bist, wirst du das bestätigen können. Auf diesen Events treffen sich viele hundert bis tausende Menschen und informieren sich über veganes Leben, tauschen sich aus und entdecken Neuigkeiten. Du wirst auch sehen, dass Veganer keinesfalls dünn und blass sind. Sicher wirst du auch solche Menschen finden, aber die Wahrheit ist: viele Fleischesser sehen genau so aus. Scheu dich nicht und informier dich also mal ob in deiner Nähe eine vegane Veranstaltung stattfindet. Facebook eignet sich hervorragend, um sich zu vernetzen und neue Menschen kennen zu lernen. Es gibt Stammtische oder Potlucks. Seit ich vegan geworden bin habe ich Menschen aus ganz Deutschland kennen gelernt. Viele Freundschaften können so entstehen. Vergiss also einfach das Märchen vom einsamen Veganer, der allein an seiner Möhre knabbert.

8. Ja, es schmeckt

Der letzte Punkt ist eigentlich einer der wichtigsten. Veganes Essen ist so lecker und du musst auf nichts verzichten. Egal ob Döner, Burger, Pizza oder andere Leckereien, ja selbst Torte oder Eis. Alles was du dir vorstellen kannst, geht auch in einer veganen Variante. Und falls nicht, erfindest du es eben. Gewürze, Kräuter und auch das Gemüse machen ja selbst bei Gerichten mit Fleisch den aromatischen Teil aus. Und wenn es dir vor Tofu graust, dann ist das verständlich! Ungewürzt schmeckt das weiße Zeug ja auch nicht besser als Gummi. Aber durch die richtige Zubereitung und Würze wird aus dem geschmacklosen Block sehr schnell ein leckeres Abendessen. Du glaubst mir nicht? Probier doch mal meinen Rote Linsen Vulkan mit Tofuhack-Lava 


So. Ich hoffe diese Liste bietet dir einen kleinen Einblick in das vegane Leben und räumt mit einer paar Vorurteilen auf, die so durch das Netz und die Köpfe wandern. Wenn du mehr wissen möchtest, empfehle ich dir dich hier auf dem Blog mal etwas genauer umzuschauen oder einen Blick in meine Blogroll zu werfen. Dort findest noch viele andere Bloggerinnen und Blogger, die sich mit dem veganen Leben auseinander setzen und du wirst sehen. Jede Seite ist unterschiedlich, hat andere Rezepte und andere Schwerpunkte. Vegan ist also wirklich alles andere als langweilig 🙂

Und falls du dir mal ansehen willst, wie der Mensch die Tiere nutzt und missbraucht, empfehle ich dir den Film Earthlings. Aber vorsicht! Hier ist echt hartes und schwer verdauliches Bildmaterial zu sehen.

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