Meine Green Eating Challenge – Teil 2

Langsam wird es ernst und seit gestern rückt Aschermittwoch unaufhaltsam näher. HELAU! Da will ich meine rheinische Frohnatur auch nicht verbergen. Auch wenn ich an Altweiber nicht op jück war und mit Brauchtum echt wenig bis nix anfangen kann, gehört Straßenkarneval zum Jahr, wie Weihnachten oder Geburtstag. Aber zurück zum Thema: Green Eating Challenge.

Im ersten Teil meines Berichtes hab ich euch erzählt, warum ich für mich dafür entschieden hab die Green Eating Challenge von Anja (green-eatingthe vegan foodnerd) anzunehmen. Jetzt möchte ich euch berichten, woran ich in der Fastenzeit meine Ernährung orientiere. Denn Anja hat mir ein kleines Regelwerk aufgestellt, an das ich mich halten

Schon mal ein Vorgeschmack auf die nächsten Wochen. Bild: umsturzvegan
Schon mal ein Vorgeschmack auf die nächsten Wochen. Bild: umsturzvegan

 Eat Green oder: So viel Obst und Gemüse?

Als Anja mir das erste mal sagte, was auf mich zukommt, habe ich echt ein wenig gestutzt, ob der gewaltigen Menge an Obst und Gemüse. 500 bis 1000g an Obst und Gemüse und das JEDEN Tag! Das ist ungefähr deutlich mehr als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) momentan empfiehlt (300g). Also alleine das wird eine wirkliche Herausforderung, vor allem weil ich auch nicht Unmengen an Geld zu Verfügung habe. Aber ich denke wenn ich darauf achte welche Sorten momentan Saison haben, sollte das drin sein. Was genau sonst alles zu beachten sein wird, hat Anja auf green-eating.de bereits ausführlich ausgeführt:

Unsere Regeln bei der Green Eating Challenge:

  1. Jan wird glutenfrei essen: Einige gesundheitliche Beschwerden werden bekanntlich durch Gluten getriggert. Bei Jan erhoffen wir uns durch den Verzicht eine Linderung seiner Beschwerden. (Nicht jeder, der gesünder essen möchte, muss auf Gluten verzichten, das ist eine Einzelfallentscheidung).

  2. „5 am Tag“ war gestern. In Großbritannien empfehlen Ernährungswissenschaftler inzwischen 7 Portionen am Tag, das bedeutet, dass Jan mindestes 500 g Gemüse essen wird, möglichst aber 1000 g. Zum Vergleich: Deutsche essen im Durchschnitt 100 g und die DGE empfiehlt 300 g. Der größere Anteil davon sollte roh sein.

  3. Jan wird auf Kaffee verzichten. Er hat es so gewollt :) – und kein Alkohol, das ist eh klar.

  4. Er wird auf Zucker und Süßigkeiten verzichten. Wenn sein süßer Zahn sich meldet, wird er auf gesunde Alternativen zurückgreifen, z.B. Datteln und selbst gemachte, gesunde Leckerlis.

  5. Natürlich wird er auch nichts Verarbeitetes essen, das bedeutet, alles, was Inhaltsstoffe auf der Packung stehen hat. Statt Margarine kann er Mandelmus verwenden.

  6. Linsen, Bohnen, Kichererbsen: Hülsenfrüchte sind das A und O und sorgen für eine gute Versorgung mit Protein UND Kohlenhydraten.

  7. Ballaststoffe, Ballaststoffe, Ballaststoffe. So kann der Darm Gifte ausscheiden und gut arbeiten

  8. Grüne Smoothies sind natürlich auch dabei, und zwar im Verhältnis 2 (Gemüse) zu 1 (Obst)

 

Knappe Zeit

Ihr seht, da kommt einiges auf mich zu. Und als wäre es nicht schon genug auf meine geliebten Backwaren zu verzichten (und wer mich kennt, weiß was das heißt), werde ich auch wieder ins Fitnessstudio gehen und laufen gehen. Da ich zeitlich in einem 40 Stunden Job tätig bin und gleichzeitig noch Rabbit Revolution pflege, eine Beziehung habe und mich anteilsweise natürlich um drei Kaninchen kümmern muss, wird das eine echte Herausforderung. Aber da ich im April beim Düsseldorf Marathon an der Staffel teilnehme (13 Kilometer Juhuuu!) bleibt mir gar nichts anderes übrig. Außerdem ist Sport ja auch eine gewisse Auszeit, die einem selbst gilt. Und solange ich weiterhin dazu komme das Neo Magazin Royale und die Tonight Show zu gucken, bin ich zufrieden.

Und daher freue ich mich auf die Herausforderung, denn ich fühle mich mit dem Status Quo einfach nicht mehr wohl. Außerdem möchte ich es mir und auch allen anderen beweisen, dass ein gesundes veganes Leben auch bei knapper Zeit möglich ist. Schließlich ist eine der gängigsten Ausreden meist: „Vegan? Das ist mir zu zeitintensiv.“ Dabei sollte gerade das Kochen und Essen besonders bewusst durchgeführt werden und einen hohen Stellenwert besitzen. Schließlich treibt uns unsere Nahrung an und versorgt unseren Körper mit dem Treibstoff, den er zum Leben benötigt.

Ich mach das für mich!

Eine Sache möchte ich auf jeden Fall noch klarstellen. Zwar wurde ich von Anja herausgefordert und lebe in einer leistungsorientierten Gesellschaft, in der meist einfach nur hübscher, besser, am besten zählt, aber wie im letzten Beitrag erwähnt habe ich meine Gründe etwas an meinem Leben zu ändern. Ich mache das um mich besser zu fühlen, um mit mir selbst zufriedener zu sein und um mich einfach mal wieder zu resetten. Und wenn ich überlege, was mir der Umstieg auf die vegane Ernährung und meine Challenge vor drei Jahren gebracht hat, dann weiß ich was aus solch einer Herausforderung entstehen kann. Schließlich gäbe es ohne 30 Tage Challenge Vegan weder diesen Blog noch Rabbit Revolution oder die zahlreichen Freundschaften und (Online-)Bekanntschaften. Aus solchen Selbstversuchen kann also auch noch ein hoher persönlicher Mehrwert entstehen.

Seid ihr dabei?

Auch wenn ich die eigentliche Herausforderung nur für mich mache, würde ich mich freuen, wenn ich Begleitung auf meinem Weg habe. Und da kommst Du ins Spiel. Anja und mich haben nun schon ein paar Anfragen dazu erreicht, ob es möglich wäre ebenfalls an der Green Eating Challenge teilzunehmen. Das freut mich echt sehr, denn es zeigt, dass gesunde vegane Ernährung ein Thema ist, das ernst genommen wird und den Menschen wichtig ist.

Für alle die also Lust haben gemeinsam mit mir diese Challenge zu starten, werden wir bei größerem Interesse eine Facebookgruppe eröffnen, in denen alle ihre Berichte und Erfahrungen posten können. Gemeinsam ist man weniger allein und wir können uns gegenseitig auch über Tiefs tragen. Wenn ihr Interesse an einer gemeinsamen Gruppe habt, in der Anja jeden Tag Hilfestellungen, Rezepte und Ähnliches posten wird, kommt vorbei: In unserer #greenaetingchallenge Facebookgruppe seid ihr herzlich willkommen.

Und so berichte ich

Da ich jetzt auch schon ein paar mal gefragt wurde, wie ich über die Challenge berichte, möchte ich auch darauf antworten. Generell werde ich einmal die Woche an einem festen Tag ausführlicher hier auf dem Blog über meine Erfahrungen und Entwicklungen schreiben. Wie stehts um mein Gewicht? Wie ist mein aktuelles Befinden und was hab ich so gegessen? Etwas oberflächlicher und allgemeiner läuft es über facebook, twitter und instagram. Dafür werde ich da täglich berichten, wie es so um mich und das viele Gemüse steht. 😉

Und jetzt ihr: Wer von euch würde sich uns gerne anschließen? Damit das von vorn herein klar ist: die Challenge ist kostenlos! Ihr macht das für euch und seid Niemandem Rechenschaft schuldig außer euch selbst und ihr müsst euch auch keine Kochbücher kaufen!

Ich freu mich auf eure Kommentare und bin echt gespannt, was da auf mich/ uns zukommt!

9 Kommentare zu “Meine Green Eating Challenge – Teil 2”

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  2. naja, die DGE empfiehlt MINDESTENS 300g. und wo sie diese zahl hernimmt, sagt sie auch nicht…. scheint rein willkürlich zu sein. also ich glaub nicht, dass mehr irgendwie negative auswirkungen hätte, im gegenteil. ich ess locker n kg gemüse am tag.

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