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1. Sketchnote 2017: Meine Vorsätze

Was geht 2017? Sketchnote - Umsturzvegan Vegan Blog Sketchnoteday

Zum heutigen Sketchnoteday will ich euch kurz meine Vorsätze für 2017 zeigen. Natürlich in Sketchnoteform. Das Jahr ist zwar schon fast zwei Wochen alt aber wenn man sich schon Vorsätze setzt, dann kann man das auch gut Mitte Januar noch machen. Darum sehr ihr jetzt das, was ich mir für das neue Jahr vorgenommen habe und schreibe sicher einen meiner persönlichsten Blogposts bisher.

Was geht 2017? Sketchnote - Umsturzvegan Vegan Blog Sketchnoteday

Meine guten Vorsätze für 2017 in Sketchnoteform.

Meine Vorsätze für 2017 – Let’s get personal

Aktuell habe ich mit einigen Baustellen zu kämpfen. Die Kaninchen haben das Jahr mit Kolik und Bauchwunde gestartet, im Job gibt es ein paar offene Geschichten (s.u.) und die Klamotten passen nicht mehr so wie vor einigen Monaten. Kurz um, da ist einiges, was gerade meinen Kopf in Bewegung hält.

Da kommt es ganz gut sich Mal ein bisschen zu ordnen und zu überlegen was dieses Jahr so alles ansteht bzw. worauf ich meinen Fokus legen will. Ich stehe kurz vor dem Ende meines Trainees und eventuell bleibe ich dort wo ich jetzt zwei Jahre gearbeitet habe. Vielleicht geht es aber auch ganz woanders hin. Das entscheidet sich ganz bald (leider wurde das Gespräch heute das zweite Mal verlegt). Aktuell zehrt es einfach echt an den Nerven keine Gewissheit zu haben, ob das klappt. Denn ich habe vor vom Projektmanagement in den PR/Marketing/Texter Bereich bei einer gleichzeitigen Reduzierung meiner Stunden zu wechseln und es bleibt die Frage, wie meine Chefs darauf reagieren.

Zeichnen Umsturzvegan Veganblog

Mehr zeichnen, illustrieren und das draußen an der frischen Luft. Das geht nur mit flexiblerer Arbeitszeit.

Warum ich das mache? Ich will mehr Zeit fürs Zeichnen, fürs Siebdrucken und natürlich auch für mich haben. Ich möchte flexibler mit den 5 Werktagen in der Woche umgehen können und dadurch auch ein wenig mehr sehen, als nur meinen Schreibtisch und den Weg ins Büro. Naja warten wir mal ab, was passiert. Ihr erfahrt es bestimmt zeitnah auf Twitter und dann sicher auch auf Instagram Stories.
Aber ich will dieses Jahr auch endlich wieder kreativer Arbeiten, mehr zeichnen, mehr schreiben, mehr Projekte angehen. Seit etwa einem Jahr reizt mich das podcasten immer mehr. Mal schauen was 2017 da für mich zu bieten hat. Vielleicht hört ihr mich ja schon schneller als ihr denkt 😉

Mein Vorsatz: Verreisen

Außerdem will ich endlich mal wieder verreisen, denn mein letzter richtiger Urlaub war 2008. Leute das ist echt nicht schön! Mir fehlt das Abschalten, das rumkommen und neue Dinge entdecken. Klar, ich war in den letzten Jahren mal in Berlin oder Hamburg. Und einen kurzen Trip nach London hat es auch gegeben. So wirklich Urlaub war das aber nicht.  Ich muss mal raus. Also so, dass ich mich nicht mehr um die Problemchen und Probleme Zuhause kümmer, wo ich all die Sorgen und den Stress mal für eine Zeit vergesse und mich wieder im Moment verlieren kann. Das ist bei einem Urlaub in der eigenen Stadt nämlich nur schwer möglich. Balkonien hab ich jetzt oft genug besucht!

London Umsturzvegan - Veganblog - Urlaub - Meine Vorsätze

Mein letzter wirklich „weiter“ Trip: London 2014 … Leider nur ein Tag.

Also wenn hier jemand einen Urlaub zu vergeben hat (ich blogge auch gerne darüber *hust*) kann sich gerne bei mir melden. Wichtig ist nur, dass ich meine bessere Hälfte einpacken kann. Denn nach 8 Jahren Beziehung steht genau 0 gemeinsamer Urlaub auf der Liste. Das soll sich auch dieses Jahr endlich ändern.

2017 – Endlich wieder Sport

Metro Group Marathon 2015 - Düsseldorf - Veganblog - Umsturzvegan - Sport

2016 ist meine Staffel für den Metro Group Marathon in Düsseldorf leider ausgefallen. Gelaufen bin ich dann aber trotzdem als „Hase“. 🙂

Außerdem werde ich wieder mit Sport anfangen und mir dabei kleine Ziele setzen. Langsam anfangen und dann stetig steigern. Geplant war eigentlich ein Start bei der Staffel des Düsseldorf Marathons. Aber ich will realistisch sein: Das wird wohl nichts! Dafür bin ich aktuell zu unsportlich und zu demotiviert. Aber der erste Besuch im Fitnessstudio und die Anschaffung neuer Laufschuhe stehen noch im Januar an! Ich brauche einfach einen freien Kopf. Und den hol ich mir beim Sport. Denn neben der Unsportlichkeit wiegen vor allem die über die letzten Jahre angefutterten Fettdepots schwer.

 

Noch so ein Punkt wo ich ansetzen will. Wieder zurück zum Wohlfühlgewicht. Mich gerne vor dem Spiegel sehen und mich nicht unwohl in der eigenen Haut fühlen. Vor einigen Jahren war das kein Problem. Aber dann kamen einige Punkte zusammen und mein Frustfresszentrum wurde aktiviert. Ich hoffe Anja vom Vegan Foodnerd & GreenEating.de hilft mir ein wenig bei der Gestaltung meines Speiseplans. Denn gerade beim Essen hab ich es echt schleifen lassen. Aber so ist das in schweren Phasen. Wenn es einem gut geht, dann gibt es kaum Probleme beim Abnehmen oder Gewicht halten und in schlechten Zeiten ist es dafür umso schwerer. Karina von Froilein Fux hat es echt sehr schön zusammengefasst und auch wenn sich unsere Situationen kaum vergleichen lassen, hat ihr Post doch viel Wahres in sich.

In letzter Zeit hab ich öfter die Frage gestellt bekommen, wie ich es damals geschafft habe so viel abzunehmen und mutige unter euch fragen auch, warum ich wieder zugenommen hab 😏 Tja…gute Frage! In erster Linie war ich in der Zeit damals einfach verdammt glücklich! Mein Leben lief reibungslos, alles war gut so wie es war. Wenn es einem gut geht, dann ist abnehmen einfach ein Klacks, fast ein schöner Nebeneffekt. In nicht mal einem Jahr waren 20 Kilo weg und ich hab keine Sekunde gehungert in der Zeit. Es gab gesundes Essen. Vegan, abwechslungsreich und bunt. Es gab Sport, mit Spaß, nicht mit Zwang. Alles ging eigentlich wie von selbst. Ich hatte mein Wohlfühlgewicht und nichts hätte besser laufen können 💪🏻 …aber wie das so ist, nach Höhen kommen auch gern mal Tiefen. Mein Opa starb, meine Mutter erkrankte an Krebs, der Opa von meinem Freund verstarb und kurz darauf meine Oma. Ich war mit all der Last überfordert und konnte gar nicht für alle anderen UND für mich da sein, also hab ich mich und meine Bedürfnisse hinten angestellt. Ich hab mich in die Arbeit gestürzt, um einfach nicht nachdenken zu müssen. Kurz drauf versagte dann mein Körper, hallo Burnout! 👋🏻 Mich überfielen Selbstzweifel, ich hab nicht verstehen wollen, warum mein Körper einfach nicht mehr funktioniert und hab mich gegen alles und jedem der mir helfen wollte gewehrt. Mit dem Burnout ging es dann gleich ab in die Depression. Es gab Medikamente mit denen ich die Woche 1 Kilo zugelegt hab…aber in dem Moment stört das nicht, Hauptsache man kann wieder schlafen. Die Ernährung stand ganz hinten an und Sport? Wann sollte ich mich denn darum auch noch kümmern? Ich hab vergessen, wer die wichtigste Person in meinem Leben ist – nämlich ICH! Im letzten Jahr war es dann soweit! Ich hatte endlich wieder genug Kraft getankt, meine Mutter war stabil, die Depression weitestgehend überstanden – Zeit um meinen Job zu wechseln und wieder Fuß zu fassen. Ich hab gewechselt ohne nachzudenken, das erstbeste genommen und im Endeffekt bereut. Bis man sich diesen falschen Schritt eingesteht, dauert es Wochen und bis dann handelt sogar Monate. ⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️

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Damit freu ich mich auf ein persönlich aufregendes und tolles Jahr 2017 und halte euch selbstverständlich hier und auf den bekannten Social Media Kanälen auf dem Laufenden. 🙂

Soweit meine Vorsätze! Was ist mit euch? Wie ist euer Start so gelaufen und was habt ihr euch so für das neue Jahr vorgenommen und geplant? Schreibt mir doch eure Geschichten in die Kommentare. Lasst uns gemeinsam ein erfolgreiches Jahr beginnen.

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