Sommerlicher Cous Cous Salat

Es ist mal wieder Sommer in Europa, jedenfalls steht das auf den Kalenderblättern. Und Sommerzeit ist für viele Menschen Grillzeit. Dass man für den gemeinsamen Grillgenuss keine toten Tiere auf den Grill legen muss, will euch Aileen, die kreative Köchin hinter minzgruen.com zeigen. Dafür hat sie das Blog Event „Veggie Grillen“ ins Leben gerufen, an dem ich mich mit diesem leckeren Rezept beteiligen möchte. 

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Sommerlicher Cous Cous Salat. Ideal für’s Buffet

Dieses Rezept habe ich schon zu meiner Fleischesserzeit sehr gerne gemacht und oft zu Parties mitgebracht. Er wurde immer hoch gelobt, weshalb ich mich freue, dass ich ihn endlich auch vegan gezaubert habe. 😉

Das schöne an Cous Cous ist seine universelle Anwendbarkeit. Egal, ob man einen süßen Nachtisch machen möchte (ähnlich wie Milchreis), eine herzhafte kohlenhydratreiche Beilage benötigt (wie Reis, Hirse oder Bulgur) oder Lust auf einen erfrischenden, leckeren Sommersalat hat. Mit Cous Cous seid ihr in der Küche generell sehr vielseitig aufgestellt. Die kleinen Weizenschrotkörner sollten in keiner Vorratskammer fehlen. Denn zum einen sind sie nicht nur unglaublich lecker und nehmen den Geschmack von Gewürzen sehr gut auf, sie sind auch sehr schnell zubereitet. So bleibt selbst für die ewig gestressten Kochmuffel keine Ausrede mehr.

Für diesen Salat braucht ihr auch nur wenige Zutaten, die ihr glücklicherweise auch kostenschonend in jedem Supermarkt bekommt. Besonders günstig ist Cous Cous übrigens in den zahlreichen arabischen Lebensmittelgeschäften, in denen ihr auch noch zahlreiche andere vegane Schätze findet.

Zutaten für eine kleine Grillparty (etwa 4-5 Personen)

  • c.a. 250 g Cous Cous
  • jeweils 1 rote und gelbe Paprika
  • 200 g Cherrytomaten oder 2 große Strauchtomaten
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Gurke
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 500 g Sojajoghurt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • etwa 300-400 ml Wasser
  • 1 EL Gemüsebrühe-Pulver
  • Saft einer halben Zitrone
  • Falls ihr mögt auch noch eine kleine Knoblauchzehe

Zubereitung

(1) Gebt den Cous Cous in eine große hitzebeständige Dose (Am besten eine mit Deckel) oder eine große Glasschüssel. – Lasst euch nicht davon täuschen, dass der Cous Cous in dem großen Gefäß sehr verloren wirkt. Er quillt nachher auf und wenn das Gemüse dazu kommt passt auch alles. – Erhitzt das Wasser am besten mit einem Wasserkocher und mischt während das Wasser erhitzt das Gemüsebrühepulver unter den noch trockenen Cous Cous. Den Cous Cous dann mit dem kochenden Wasser übergießen. Es sollte etwas mehr als einen Daumen breit über dem Cous Cous stehen. Dann einmal kurz mit einer Gabel umrühren und für etwa 10 Minuten abdecken.  Wenn ihr eine Dose oder Schüssel ohne Deckel habt nehmt Alufolie oder besser noch zwei Geschirrtücher, um alles abzudecken. 

(2) Während der Cous Cous zieht, schneidet das Gemüse (Paprika, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Gurke) in kleine Würfel, Scheiben oder Streifen. Tobt euch aus, denn es muss absolut nicht schön aussehen. Es geht ja zu allererst um den Geschmack! Das gute Aussehen kommt am Ende eh von dem Charakter des Salats.

(3) Den Cous Cous nach der Ziehzeit mit einer Gabel durchrühren und 2 Esslöffel Olivenöl dazu geben.  Das bearbeitete Gemüse unterheben und alles noch einmal etwa 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Joghurtdressing mit Schnittlauch und Zitronensaft
Joghurtdressing mit Schnittlauch und Zitronensaft

(4) Jetzt den Schnittlauch klein Hacken und in dem Sojajoghurt geben, den Zitronensaft dazu träufeln (passt auf die Kerne auf) und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn ihr eine besondere Note wollt drückt noch eine kleine Knoblauchzehe mit einer Presse in den Joghurt. Achtet aber darauf, dass es nicht zu viel Knoblauch ist, da hier vor allem der frische Geschmack des Gemüses betont werden soll.

(5) Zum Schluss nur noch den Joghurt unter den Cous Cous mischen und fertig. Wenn ihr die Zeit habt, lasst den Salat über Nacht oder für mehrere Stunden im Kühlschrank ziehen und holt ihn kurz vor der Party ans Buffet.

Guten Appetit 🙂


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