Topform statt Topfform …

Entschuldigt dieses dämliche Wortspiel, aber es trifft den Kern dessen was mich in den nächsten Monaten bewegen wird. Nämlich mich 😀

Hier stehen im Moment einige Veränderungen an. Mit Rabbit Revolution werden wir bald den Onlineshop eröffnen, dazu gibt es einen neuen Nebenjob neben dem Studium, in Kürze ziehen wir endlich in eine neue Wohnung und sehr gute Freunde werden heiraten! Ich bin so unglaublich froh, dass gerade so viel passiert. Dieser Aufbruch soll aber nicht nur vor meinen Augen, sondern auch an mir stattfinden. Vegan bin ich jetzt seit 1 1/2 Jahren (die Zeit rast), viel Gewicht hab ich nicht dadurch jedoch nicht verloren. Die anfänglichen Vegan-For-Fit-Diät-Verluste sind zur Hälfte wieder drauf. Ich bin also das beste Beispiel dafür, dass VeganerInnen nicht immer superfit und super sportlich sind.

Ich gammel genau so wie andere Menschen mit Schokolade, Keksen und Chips vor dem Fernseher. Aber das will ich jetzt ändern. Ich will endlich wieder wirklich ausgewogen essen. Und nein, damit ist nicht die low-carb-vegan-for-fit-küche gemeint. Ab und zu mal eines der Gerichte aus den Hildmann Büchern kann sicher nicht schaden. Aber ich bin der Meinung ich merke was mein Körper braucht, wenn er es braucht und muss mich nicht mit wenig Kohlenhydraten geißeln und mit Matcha pushen, weil mir die Energie fehlt. Ein kurzes Beispiel dazu: Wenn ich zu wenig  trinke, werde ich echt verdammt faul, unmotiviert und lustlos. Ich weiß, dass ich trinken müsste, bin in der Situation aber dann zu wählerisch und hab keine Lust auf Tee oder Leitungswasser. Da wir selten Mineralwasser im Haus haben und ich auf Sprudel stehe trinke ich dann eben gar nichts. Doof, oder? Ähnlich verhält es sich mit dem Essen. Nur das es dabei anders herum verläuft. Wenn ich Hunger habe, dann nehme ich das, was schnell verfügbar ist. Und frisches Obst und Gemüse ist momentan bei uns, warum auch immer, selten im Haus. Und unser Tiefkühler ist nicht groß genug, um Tk-Gemüse dauerhaft vor zu halten. Also schnell CousCous mit Sojasteaks, oder Dosenzeug mit Nudeln oder oder oder … es fehlt mir zu Hause an der Grundlage. Unsere Küche ist dazu auch echt nicht die Größte, was sich mit dem Umzug aber zum Glück ändern wird. Aber genau dieser Mangel an frischem Obst und Gemüse demotiviert mich, macht mich noch träger und es ist ein Teufelskreis in den man rutscht. Denn zum Sport kann ich mich in diesem Zustand auch nur sehr selten aufraffen. Also muss sich ein bisschen was ändern.

Mehr von den guten Sachen

Mehr Rohkost, mehr frisches Obst und Gemüse essen, viel Wasser und Tees trinken. Dafür auf Chips und so leere Kohlenhydrate wie weißes Brot oder normale Hartweizennudeln so gut es geht verzichten. Wieder mehr selbst machen: Vom Brotaufstrich bis zum Snack zwischendurch. Eigentlich sollten das Basics sein, aber irgendwie gingen die in den letzten Monaten immer mehr verloren. Das schlägt nicht nur auf die Stimmung, sondern sich auch deutlich auf der Waage nieder. Das wird auch bedeuten, dass ich mich aufraffen muss auch mal laufen oder ins Fitnessstudio zu gehen, selbst wenn ich dazu absolut keinen Bock habe. Ich denke hinterher werde ich mich immer besser fühlen als vorher. Bis zur Hochzeit in noch nicht mal mehr einem Monat wird da nicht sehr viel zu sehen sein. Aber langfristig ist das Ziel die überflüssigen Kilos zu verbrennen.

Was und wie und überhaupt

Warum ich euch hier diese Seelenkotze präsentiere: Nun ja, es ist einfacher sich die ganze Scheiße aus dem Körper zu holen und die schlechten Gewohnheiten abzugewöhnen, wenn der Druck durch Kontrolle steigt. Bei mittlerweile etwa 200 Klicks am Tag sollte dieser Druck netterweise groß genug sein, nicht nach einer Woche die Flinte wieder ins Korn zu schmeißen. Ich werde versuchen so oft wie möglich hier über Rezepte und alles was mich im Alltag motiviert zu bloggen. Ich werde außerdem versuchen meine Freundin mit dem ganzen anzustecken. Sie muss zwar absolut nicht mehr abnehmen(!!!!), aber sie darf ruhig auch etwas aktiver werden. Vor allem da wir bald jeden Tag vier Stockwerke zu erklimmen haben <3

Ihr dürft also gespannt sein, was kommt und ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid und vielleicht auch eure Erfahrungen in den Kommentaren postet. Wie nehmt ihr ab, was esst und trinkt ihr um fit zu bleiben, zu werden oder um Muskeln aufzubauen? Ich freu mich über eure Tipps! =)

7 Kommentare zu “Topform statt Topfform …”

  1. ich hab ja bei instagram schon geschrieben: thai- oder auch kickboxen ist das beste, um abzunehmen. man kann nicht nur seinen frust rausprügeln, man hat gleich auch ein optimales ganzkörper-training. als ich damit anfing (da war ich noch omni, bin 4x die woche zum training gegangen), hab ich 15 kg in anderthalb monaten verloren.

    wegen des trinkproblems: da geht es mir ganz genauso! wir haben uns jetzt einen sodastream geholt. total super, man muss keine flaschen mehr schleppen und zapft einfach die eigene wasserleitung an 😉

    wünsche dir viel erfolg beim fit werden 🙂

    1. Danke 🙂
      Ich werde mal schauen was das Fitnessstudio so an Kursen anbietet. Eventuell hilft das ja schon mal etwas. Und ein Sodastream kommt in der neuen Wohnung auf jeden Fall. Jetzt ist einfach zu wenig Platz dafür in der Küche. Und im Wohnzimmer würden die Kaninchen durchdrehen wenn der sprudelt ^^

  2. Hi,
    Ich kenn das nur zugut. Bei mir sind es nun 29,9 kg weniger als vor 5 Jahren. Und das wichtigste ist und bleibt der Sport. Angefangen habe ich mit regelmäßigem Training im Fitnessstudio, dann kam Trennkost dazu. Was mir sehr geholfen hat, da ich mich mit der Ernährung beschäftigen musste. Nach 1 1/2 Jahren waren somit dann die ersten 25 kg weg, dann kamen 2 Jahre in denen ich einfach mein Gewicht gehalten habe und nun habe ich im Winter angefangen zu trainieren (Laufband und Spinningrad) und seit ein paar Monaten liebe ich es auch morgens vor der Arbeit eine Runde 5-6 km joggen zu gehen. Ganz neu sind die rohköstlichen Experimente und ich muss sagen es schmeckt super lecker, Spaghetti Bolognese und Wraps es geht alles auch roh. Und meine Waage liebt meinen momentan hohen Rohkostanteil auch 😉
    Ich wünsch dir viel Spaß und Erfolg, dass schaffst du locker.

    1. Danke! Ich glaube auch fest daran 😉

      Ich muss mich einfach motivieren. Laufen, Fitnessstudio oder zuhause Sit Ups und Liegestütze machen. Ernährungstechnisch ist da echt so viel zu holen. Ich hätte auch so gerne einen Dörrautomaten. Die sind aber so scheiße teuer. Naja mal gucken wie es läuft. Ich werde auf jeden Fall regelmäßig darüber schreiben 🙂

  3. Kleiner Tipp mit einem Zwinkern: Wenn Du auf Plastikverpackungen verzichtest, dann ernährst Du Dich automatisch gesünder. Schokolade, Chips und Kekse gibt es (fast) ausschließlich in Plastikverpackungen.
    Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen! Lass uns wissen, wie es Dir geht!
    lg
    Maria

  4. Pingback: Ein Bisschen Vegan – Wasser – Filofax | umsturzVEGAN

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