Veganski Dinner beim Vegan Foodnerd

Wer wird nicht gerne bekocht und bekommt ein 5 Gängemenü serviert? Genau! Darum war der Abend bei Anja, dem Vegan Foodnerd, echt verdammt gut. Ein Supperclub Korean Style. 

Die Menütafel zum Veganski-Dinner "Seoul-Food"

Supperclubs sind privat abgehaltene Kochabende, an denen Menschen ihre Küchen öffnen und für (oftmals) fremde Gäste gegen Bezahlung kochen. Im Endeffekt eine Art Guerilla Restaurants. Und solch einen Restaurantabend durften wir gestern bei Anja erleben. Manche von euch kennen sie bestimmt, als die Autorin des Foodblogs The Vegan Foodnerd. Außerdem ist sie seit kurzem mit Green Eating auch als Ernährungsberaterin tätig. Wenn das mal keine Vorboten für einen leckeren Schlemmerabend sind.

Nom Nom Nom

Aber ohne lang drumherum zu reden: ab zum Essen. Geplant war für den Abend ein koreanisches fünf-Gänge-Menü unter dem Motto „Seoul-Food“. Asiatische Küche steht bei uns sowieso regelmäßig auf dem Speiseplan und so wussten wir in etwa, was da auf uns zu kommen würde. Am wichtigsten bei koreanischem Essen: massig Kimchi!

Vorspeise

Kimbap. Koreanisches Sushi.
Kimbap. Koreanisches Sushi.

Gestartet wurde mit Kimbap, der koreanischen Version von Sushi. Gefüllt wurden die leckeren Rollen mit Reis (weiß und schwarz), Kimchi, Gurke, Tofu und Wasabi-Mayonnaise (aus Mandelsahne <3). Dazu wurde ordentlich Kimchi und selbst eingelegter Ingwer serviert. Und wie so oft: Selbstgemacht schmeckt einfach besser als gekauft.

Zweiter Gang

Japchae. Glasnudelpfanne
Japchae. Glasnudelpfanne

Danach kam Gang Zwei, der eigentlich der Dritte sein sollte. Ein wenig Verwirrung rund um das super leckere Japchae. Anja hatte die Glasnudeln aus Süßkartoffelstärke mit reichlich Gemüse eigentlich als dritten Gang geplant, was aber natürlich niemandem aufgefallen wäre, wenn sie es nicht verraten hätte. Die Nudeln waren geschmacklich einfach typisch Koreanisch (soweit ich das beurteilen kann). Natürlich vegan und komplett ohne Fleisch aber mit Rotkohl (Fusion-Style). Verdammt gut!

Während gegessen wurde, wurden am Tisch reichlich Anekdoten rund um das vegane Essen und Leben sowie das Zusammenwohnen mit Tieren (Kaninchen *hust*, Hunden, Katzen) ausgetauscht. Immer wieder schön, wenn wir mit Bildern von unsern Stinkern zeigen können, dass gerade die Kleinsten die dicksten Köpfe haben können.

Dritter Gang 

Bibimbap. Reisbowl
Bibimbap. Reisbowl

Der dritte Gang, der ja eigentlich der zweite sein sollte, hat das Japchae noch einmal toppen können! Bibimbap, die koreanische Version der gerade sehr trendenden Bowl, ist lecker, gesund und … verdammt SCHARF. Die Soße hat doch etwas mehr gebrannt als gedacht. Dafür hat es trotz allem Chillie perfekt mit dem Reis und dem Gemüse, harmoniert!

Vierter Gang

Karaage & Mandu
Karaage & Mandu

Quasi als herzhaftes Dessert, gab es Karaage & Mandu („Fleisch“ & Teigtaschen). Sojamedallions mit einer sehr leckeren süßlichen Soße angebraten. Dazu Teigtaschen, Edamame und die am Anfang bereits erwähnte Wasabi-Mayonnaise auf einem Salatblatt. Ein richtig runder Abschluss der herzhaften Verpflegung!

Dessert

Mochi-Eis & Nokcha-Cookie
Mochi-Eis & Nokcha-Cookie

Mein persönliches Highlight war aber das Dessert. Ich bin generell ein riesen Fan von Nachtisch und süßem Kram nach dem Essen. Und hier hat Anja wirklich den Vogel abgeschossen. Es gab Sesam-Mochi-Eis (das eigentliche Eis ist von einer Stärkehülle umgeben, die man mögen muss – was ich wirklich tue) und dazu einen Nokcha-Cookie mit weißer Schokolade. Der Cookie ist mit Matcha, koreanisch Nocka, gebacken und eine großartige Eigenkreation. Ich hoffe, dass Anja das Rezept bloggt. Sonst muss ich sie solange nerven, bis sie es mir verrät.

Solltet ihr die Möglichkeit haben einmal bei Anjas Veganski-Dinner dabei zu sein, dann zögert nicht lange. Die Küche ist verdammt gemütlich und auch wenn man die anderen Teilnehmer nicht kennt, ist es eine freundschaftliche Atmosphäre.

Was ist mit euren Erfahrungen?

Jetzt interessiert mich, wie eure Erfahrungen mit solchen privaten „Restaurant“-Angeboten ist. Wart ihr auch schon einmal bei einem Supperclub-Essen dabei? Gibt es ähnliche Angebote bei euch in der Stadt? Schreibt mir eure Erfahrungen in die Kommentare. Ich bin gespannt 🙂

8 Kommentare zu “Veganski Dinner beim Vegan Foodnerd”

  1. Boah, ihr seid ja der Hammer! Während in Villabacho noch die Dinnerteller gespült werden, wurde sich in Villariba schon an den Rechner gesetzt und fleißig gebloggt. Ich bin schwer beeindruck und hab Tränen in den Augen über so viel Lob und positives Feedback! Ich freue mich riesig, dass es euch so gut geschmeckt hat und ihr sofort beschlossen habt, dass die Welt das wissen muss ❤️ Danke dafür! Danke für euer Vertrauen und eure bereichernde Anwesenheit gestern Abend, es war wirklich richtig toll mit euch allen!
    Mein Blogartikel ist noch in der Mache. Jeder, der die Karaage noch sehen möchte, kann dann dort ein Foto finden 😉 (und sehen, dass der Rotkohl in den Japchae war, aber bei so viel scharfer Sauce und von der Gastgeberin verschuldeter verwirrter Menüfolge kann das mal vorkommen)
    Meine Erfahrungen mit Supperclubs sind nur als Gastgeberin inzwischen groß, ich mache das ha seit 2013.
    als Gast war ich schon bei Herrn Johann, auch in Düsseldorf und sehr zu empfehlen weil köstlichst!
    Vielen Dank und bis ganz bald! Einen dicken Knutscher von mir bitte auf Poppys unwiderstehliche Mümmelnase!

  2. Pingback: Seoulfood – Dinner (koreanische Klassiker in vegan) |

  3. Hallo Jan,

    nicht sooo viel von Anja schwärmen, sonst bekommen wir demnächst keinen Platz mehr in ihrer Küche und müssen womöglich Schlange stehen 😂😂😂

    LG
    Antje

  4. Pingback: Meine “Green Eating Challenge” – Teil 1 – Sketchrezepte | Veganes Leben | Cartoons

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