30-Tage-Challenge: Tag 14

Zwei Wochen sind rum und 3,7 Kilo runter. Vielleicht nicht nur Fett, aber Brust und Bauch sind auch geschrumpft. Es geht also voran Das motiviert und trotzdem bin ich gefrustet. Wie kann das sein?

Anfang Dezember wurde ich an der Nase operiert. Nasenscheidewand, Nasenmuschel und Kiefernhöhle wurden mir während eines vier-tägigen Krankenhausaufenthaltes zurecht gebogen. Jetzt bekomm ich endlich mal wieder Luft. Oder zumindest halbwegs. Denn mit dem neuen Jahr hab ich mir eine fette Erkältung mit Tendenz zur Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) eingefangen. Trotzdem und weil es mir am Samstag schon deutlich besser ging als zuvor ging’s am Samstag joggen. Mehr als 5 km in 45 min. Nicht gut, aber für den Start auch nicht schlecht. Da geht mehr. Aber nicht in den nächsten Tagen. Denn ich liegt wieder flach. Nicht richtig auskuriert und zuviel Action gehabt in den letzten Tagen. Also steht Tag 15 der Challenge ganz im Zeichen von Couch, Tee, Obst und Gemüse. Vitaminbomben und Flüssigkeit. Wollen wir hoffen, dass es gegen Wochenende wieder besser wird.

Aber zurück zum Essen. Ich bin immer noch nicht gelangweilt von der veganen Küche, wie wir sie momentan praktizieren. Auch wenn ich mich auf noch viel mehr Vielfalt nach den 30 Tagen freue. Zu Beginn hätte och nie gedacht, dass vegane Küche so vielseitig sein kann. Und da das Vegan for fit Essen schon etwas eingeschränkt ist entdeckt man nach und nach den wirklichen Umfang mit dem man vegan in der Küche hantieren kann. Seitan-Döner beispielsweise oder mal wieder einen deftigen Kartoffelpüree mit Spinat und Tofustäbchen – auch nach der Challenge wird hier weiter über die vegane Küche gebloggt. Aber noch gibt’s Vegan for fit Rezepte und die sind immer noch der Wahnsinn. Wirsing mit Zitronen-Mandel-Soße (Samstag Abend), Lowcarb Pizza (Sonntag Abend), Erdnuss-Schoko-Müsli (Samstag/ Sonntag/Montag Morgen), Quinoa-Salat-to-go (Montag Mittag) oder wie heute Abend die Weißen Bohnen in Basilikum-Tomaten-Soße. Abwechslungsreich, gesund und einfach und schnell zuzubereiten (bis auf den Pizzateig, der zu klebrig zum richtigen Ausrollen war). Ich hatte heute zwischenzeitlich zwar eine Art „Fresskick“, dem allerdings nur zwei bis drei Teelöffel Hazel-Choc Brotaufstrich und ein paar getrocknete Tomaten zum Opfer gefallen sind. Kein Vergleich zu den bisherigen Fressorgien vor der Challenge.

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Aber ich bleibe satt, bin zufrieden und nehme ab. Gerade bei Gerichten wie den Bohnen, die mit dem Räuchertofu so deftig schmecken wie von Papa gekocht, kann ich das zwar im ersten Moment nicht glauben, aber die Erfolge (auf der Waage und mit dem Maßband gemessen) sprechen für sich. Da sind auch dumme Kommentare wie „Was ist das denn? Das sieht ja viel zu gesund aus.“ am Samstag auf der Arbeit etc. kein Problem mehr. Ich weiß, dass ich mir und meinem Körper, der Umwelt und überhaupt generell was Gutes tue.
Also ich bleibe dran und ich bleibe vegan. Was ist mit euch? Nehmt ihr die Herausforderung auch an? Was motiviert euch? Gesundheit oder Ethik? Immer her mit euren Meinungen und Empfehlungen. 🙂

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