Warum Veganer keinen Honig essen. Jan Peifer - Umsturzvegan

Honig? Nein Danke!

 

Als Veganer*in wird man häufig gefragt, warum man auf dies oder jenes verzichtet. Fleisch? „Ja klar“, höre ich oft, „das kann ich ja auch echt nachvollziehen“. Milch und Eier? „Naja … das könnte ich nicht!“ Auch schon oft genug gehört. Honig? „Die Bienen sammeln das doch freiwillig!“ Ay, ja natürlich. Aber sie sammeln nicht für den Menschen, sondern für den eigenen Nachwuchs und für das eigene Überleben. Ich bin kein Biologe oder Bienenexperte, aber ich weiß, dass die Massenproduktion von Honig, Wachs und Gelée Royal ziemlich viele Nachteile mit sich bringt. Antibiotika- und Medikamenten-Einsätze, sind mit Sicherheit nur zwei von vielen Problemen.
Die Menschheit braucht die Bienen und deshalb wäre eine umfassende Renaturalisierung, Aussetzung und Verbreitung von Bienen in der Natur muss voran getrieben werden und nicht die Maximierung von Produktion unter den ausbeuterischen Verhältnissen. Denn wie groß ein Tier ist spielt letzten Endes keine Rolle!

Darum esse ich keinen Honig!

Die Industrielle Ausnutzung der kleinen Insekten ist für mich auf jeden Fall nicht tolerierbar und deshalb sag ich „NEIN“ zum Honig!

Alternativen gibt es auf jeden Fall reichlich! Zum Beispiel der gehypte Agavendicksaft, Agavensirup, oder wie er sich sonst nennt. 1,4 mal süßer als Zucker und echt lecker! Perfekt zum karamellisieren in der Pfanne oder zum süßen von Tees, für Nachspeisen und und und. Unendliche Einsatzmöglichkeiten. Positiv ist auch, dass man das Veganergold mittlerweile auch in Discountern und Supermärkten bekommen kann. Preislich liegt er etwa in den gleichen Regionen wie Honig. Auch Süßungsmittel aus Reis gibt es im Bioladen zu kaufen. Ausprobiert hab ich das noch nicht aber ich denke die sollte ähnlich vielfältig wie Agavendicksaft sein. =)

Wenn ihr mehr über die Gründe erfahren wollt, warum Honig problematisch ist, dann schaut euch den Film More Than Honey (Affiliate Link) an. Hier der Trailer zum Film.