Weihnachten - Holy Shit - umsturzvegan der kreative Veganblog

We wish you a bloddy Christmas … oder Stress an Heiligabend

Die Feiertage sind endlich rum, aus und vorbei! Und damit auch die Zeit des Jahres, in der Familien enger als sonst zusammen sitzen und über alles geredet wird, was es so neues gab und gibt und geben wird. Da ich genau wusste, dass meine Ernährungsumstellung sicher nicht auf viel Verständnis bei meinen Lieben treffen würde, wollte ich das Thema nicht ansprechen. Vor allem da ich ja über die Tage noch Fleisch essen wollte/ bzw. den Gerichten von Oma, Stiefpapa und Co einfach nicht widerstehen konnte. Aber meine werte Schwester konnte sich nicht zurück halten und so traf mich das geballte Vorurteilswissen meiner fast im gesamten anwesenden Familie. Von „Du wirst davon bestimmt nicht gesünder leben, denn du hast eine absolute Mangelernährung!“ bis „Also dir ist schon klar, dass das enorm viel Verzicht bedeutet und teuer wird es auch noch!“ war alles dabei. Ich denke viele der Menschen, die sich für diesen Weg entschieden haben werden zumindest ähnliche Sätze schon öfter gehört haben. Aber da musste ich nun mal durch, denn Familie bleibt halt Familie, egal wie gehässig und falsch sie sich äußern. Nach viel Diskussion um mein neues fleischloses Leben habe ich mich dazu entschlossen bei meiner Tante (Ärztin) einen Bluttest machen zu lassen. Zum Anfang und zum Ende des ersten Monats, in der ich auch die im letzten Post schon angesprochene 30-Tage-Challenge des Vegan for fit Programms durchziehen will. Ich bin selbst gespannt, wie sich das ganze auf meine Gesundheit und auf meine medizinischen Werte auswirken wird.

Den ganzen restlichen Abend vor, nach und während des Essens durfte ich mir noch einiges an Sprüchen anhören. „Genieß das noch. Das ist das letzte Mal Sauerbraten für dich!“ war einer der nervigsten. Aber trotz aller Gehässigkeit waren alle überrascht wie gut die selbstgemachten veganen Maronenklöße geschmeckt haben, die ich nach einem Rezept von http://veganesnom.wordpress.com zubereitet habe. Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr mit einem komplett veganen bzw. vegetarischen Weihnachtsessen wird und ob ich meine skeptische Familie davon überzeugen kann.

Eine positive Überraschung war, dass die Familie von meinem Vater sich am 2.Weihnachtstag spontan dazu entschieden hat den Januar vegetarisch zu gestalten. Immerhin ein erster Schritt und wer weiß vielleicht kann mein Versuch den tierischen Produkten abzuschwören sie ja von einem regelmäßigen veganen Tag/ einer Woche/ einem Monat überzeugen.

Hier dann bald mehr und ausführlicher. Dazu außerdem immer recht aktuell bei twitter.

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